Logo2

Lebenshilfe

für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung Senden  und  Umgebung e. V.

Unser Wohnheim
Eröffnung  Lebenshilfe Center Disco besuch Sommerfest Ordensverleihung Frau Brinkschulte
P1050099
P1050112
P1040345
P1040352

Motor und Seele der Lebenshilfe

Senden - Eine schönere Umrahmung ihrer Bundes-verdienstkreuz-Verleihung hätte sich Margret Brinkschulte kaum wünschen können: Der Chor der Lebenshilfe stimmte herzergreifend schön auf die Feier im Bürgersaal des Rathauses ein. Und nach dem offiziellen Teil überreichten „Mütter der ersten Stunde“ einen Blumenstrauß - ein blühender Dank, für das, was Margret Brinkschulte in 36 Jahren Lebenshilfe zum Wohl der Kinder mit Behinderungen und deren Familien geleistet hat.

Nachdem sich Bürgermeister Alfred Holz im Namen der Gemeinde Senden für das ehrenamtliche Engagement und das „konstruktive Miteinander“ bedankt hatte, würdigte Landrat Konrad Püning das Wirken der Sendenerin: „Sie war und ist der Motor, das Herz des Vereins Lebenshilfe. Sie setzt sich mit großem Engagement dafür ein, Menschen mit Behinderungen in das öffentliche Leben zu integrieren, ihnen eine optimale Förderung zu gewährleisten und betroffene Eltern zu unterstützen.“

 

In insgesamt 22 Jahren als Vorsitzende und 13 Jahren als stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Senden habe sie „maßgeblich das Angebotsspektrum“ geprägt: den Bau des Wohnheims an der Steverstraße und die laufende Erweiterung, den Aufbau des Freizeitbereiches, der Begegnungsstätte und des Lebenshilfecenters in der Biete sowie ambulant betreutes Wohnen.

 

Für die „ganze Lebenshilfe-Familie“ überbrachte Dr. Peter Schröder die Glückwünsche. Der Name von Margret Brinkschulte stehe schon auf der Gründungsurkunde vom 9.12.1974 an erster Stelle. Seither sei sie „immer im Amt und allgegenwärtig“ gewesen. Ihr, die Arbeitsstunden von astronomischem Umfang geleistet habe, sei es zu verdanken, dass die Lebenshilfe Senden „von Beginn an eine Erfolgsgeschichte unglaublicher Art geworden ist“.

 

Bescheiden für sich, aber bestimmt für die Belange der Menschen mit Behinderungen nutzte Margret Brinkschulte das Rednerpult: „Ich bedauere es, dass Spätabtreibungen immer noch erlaubt sind“, sagte sie eingangs. „Diese Ehrung nehme ich nicht für mich, sondern für die Lebenshilfe Senden an.“ Damals, 1974, habe man sich mit sehr bescheidenen Mitteln und kaum Anerkennung in der Gesellschaft mit sieben betroffenen Elternpaaren auf den Weg begeben. „Damals hätten wir nicht zu träumen gewagt, dass es einmal einen gemeinsamen Unterricht für behinderte und nichtbehinderte Kinder geben wird.“ Margret Brinkschulte dankte angesichts dieser Entwicklung allen, die den langen Weg mit konstruktiver Arbeit begleitet haben - besonders den Mitarbeitern, Helfern und Freunden der Lebenshilfe.

P1050138